Valentin Spiess
Geschäftsführung
Eidg. Dipl. Elektroingenieur HTL
Read More
Geschäftsführung
Eidg. Dipl. Elektroingenieur HTL
Read More
Der Schweizer Pavillon auf der Expo 2010 in Shanghai war von einer halbtransparenten Fassade umhüllt, die mit Hilfe modernster Solartechnik Strom erzeugte und die Sonneneinstrahlung als gestalterische Kraft und Energiequelle sichtbar werden liess. Der Strom entlud sich in Leuchtdioden, die je nach Lichteinfall und Lichtintensität in unterschiedlicher Anzahl, Konstellation und Dauer aufblitzten: Sie leuchteten vereinzelt auf, interagierten miteinander und zogen in Schwärmen oder anderen Formationen über das Netz der Fassade. Jede Leuchtdiode war mitsamt der übrigen Technik auf einer Leiterplatte angebracht und von einer roten Schutzhülle eingefasst. Zusammen ergaben sie tellergrosse Elemente, die in unregelmässigen Abständen am Netz angebracht waren. Heute sind sie vor allem in China verteilt, und führen ihre Funktion bei ehemaligen Besuchern des Schweizer Pavillons weiter. Die so genannten Zellen wurden von iart interactive in Zusammenarbeit mit Buchner und Bründler Architekten konzipiert und gestaltet. Die Technik entwickelte und realisierte iart interactive gemeinsam mit tegoro solutions. Read More
Der Schweizer Pavillon auf der Expo 2010 in Shanghai bestand aus einem grün bewachsenen Flachdach auf zwei Zylindern mit einer davor abgehängten transparenten Fassade, die lebendig auf Lichteinwirkung reagierte. Hinter der Fassade befand sich auf der untersten Ebene der urbane Teil des Pavillons mit Restaurant, Aussenbestuhlung und Shop. Am Hauptzylinder führte eine geschwungene Rampe mit virtuellen Ausblicken zum Ausstellungsraum auf der dritten Ebene. Im ersten Teil der Ausstellung begegneten den Besuchern lebensgrosse virtuelle Schweizer, die sich zum Leben in der Schweiz äusserten. An der hinteren gewölbten Stirnwand breitete sich ein Bergpanorama aus, realisiert mit einer 4K-Grossprojektion. Dafür wurden neun Projektionen zu einer 17 x 10 Meter grossen Fläche nahtlos zusammengefügt. Durch die Kombination langsamer Bildwelten mit einer realen Aussichtsplattform wurde eine extreme Realitätsnähe erzielt. iart interactive war für die Konzeption und Planung der Medien des Schweizer Pavillons verantwortlich.

Ausgehend von der Wettbewerbsidee von Fischer und Walker konzipierte und plante iart die Ausstellung ‘Unter dem See’ für den Schweizer Pavillon auf der Expo Zaragoza 2008. Kernstück der Ausstellung war ein raumfüllendes, mit Wasser beregnetes Segel, das als Projektionsfläche für eine Videoarbeit von Max Philipp Schmid diente und durch seine unkonventionelle Aufhängung das dreidimensionale Bild eines Seebetts formte.
Über eine interaktive ‘Wasserwand’ wurden Informationen zum international angelegten Wassermanagement der Schweiz vermittelt. iart war für die gestalterische und inhaltliche Leitung sowie für die Medientechnik verantwortlich. In Zusammenarbeit mit der Nüssli Schweiz AG und tegoro solutions ag realisierte iart die gesamte Ausstellung. Die Internetseite zum Schweizer Pavillon enthielt einen von iart konzipierten virtuellen Rundgang durch die Ausstellung, der unter iarts Federführung von Claudiabasel realisiert wurde.
Anlässlich der Landesausstellung Expo.02 realisierte iart zusammen mit der Gruppe Panorama2000 das Panorama ‘Schweiz Version 2.1′ im Kubus von Jean Nouvel: eine 360°-Projektion von 23 Metern Durchmesser und 7 Metern Höhe, die hochauflösende digitale Bilder in Echtzeit darstellte. Mit wohlbekannten bis gänzlich unbekannten Bildern der Schweiz lotete die Gruppe Begriffe wie Realität, Identität, Zugehörigkeitsgefühl und Heimat aus. So wurden die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch Zeiten, Geographien, Geschichten und Mythen des Landes mitgenommen. Read More
‘Wenn ein Haus träumt, dann schläft es nicht’ war eine interaktive Lichtinstallation von Muda Mathis für die Fassade des Grazer Schauspielhauses. Die Aktivitäten der Personen innerhalb des Gebäudes wurden erfasst und über die an der Fassade montierten RGB-Lampen zum Lichtspiel übersetzt. Read More

1993-2000 — Technische Expertise und Realisierung medialer Installationen
Valentin Spiess realisiert zahlreiche Medieninstallationen in Zusammenarbeit mit Künstlern und übernimmt die technische Leitung bei diversen Festivals und Theaterproduktionen. Er sammelt Erfahrungen im Bereich Neue Medien und als Projektleiter in der Elektronikentwicklung.
2001-2005 — Die Firma iart, valentin spiess
2001 gründet Valentin Spiess die Firma ‘iart, valentin spiess’ mit Sitz in Basel als Ingenieurbüro für Planung, Expertise und Realisierung von Medienprojekten. Das Tätigkeitsfeld umfasst Hard- und Sofware-Entwicklung, Medienkonzeption, -planung und -realisierung.
Seit Januar 2005 — Die Firma iart interactive ag
2005 folgt die Gründung der ‘iart interactive ag’. Die Firma tritt mit über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verstärkt als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Medien, Kunst und Technologie auf; spezialisiert auf die Konzeption, Planung und Umsetzung medialer Lösungen für Ausstellungen, Museen, Architekturprojekte und Aussenräume. Weitere informationen zu unserer Arbeit finden Sie unter Kompetenzen.