Die Fassade des Schweizer Pavillons auf der Expo 2010
Der Schweizer Pavillon auf der Expo 2010 in Shanghai war von einer halbtransparenten Fassade umhüllt, die mit Hilfe modernster Solartechnik Strom erzeugte und die Sonneneinstrahlung als gestalterische Kraft und Energiequelle sichtbar werden liess. Der Strom entlud sich in Leuchtdioden, die je nach Lichteinfall und Lichtintensität in unterschiedlicher Anzahl, Konstellation und Dauer aufblitzten: Sie leuchteten vereinzelt auf, interagierten miteinander und zogen in Schwärmen oder anderen Formationen über das Netz der Fassade. Jede Leuchtdiode war mitsamt der übrigen Technik auf einer Leiterplatte angebracht und von einer roten Schutzhülle eingefasst. Zusammen ergaben sie tellergrosse Elemente, die in unregelmässigen Abständen am Netz angebracht waren. Heute sind sie vor allem in China verteilt, und führen ihre Funktion bei ehemaligen Besuchern des Schweizer Pavillons weiter. Die so genannten Zellen wurden von iart interactive in Zusammenarbeit mit Buchner und Bründler Architekten konzipiert und gestaltet. Die Technik entwickelte und realisierte iart interactive gemeinsam mit tegoro solutions. Read More





Für den von der Gruppe ‘Panorama2000′ als Berg gestalteten Schweizer Pavillon der Weltausstellung Expo 2005 in Aichi entwickelte iart die mediale Inszenierung.
Anlässlich der Landesausstellung Expo.02 realisierte iart zusammen mit der Gruppe Panorama2000 das Panorama ‘Schweiz Version 2.1′ im Kubus von Jean Nouvel: eine 360°-Projektion von 23 Metern Durchmesser und 7 Metern Höhe, die hochauflösende digitale Bilder in Echtzeit darstellte. Mit wohlbekannten bis gänzlich unbekannten Bildern der Schweiz lotete die Gruppe Begriffe wie Realität, Identität, Zugehörigkeitsgefühl und Heimat aus. So wurden die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch Zeiten, Geographien, Geschichten und Mythen des Landes mitgenommen.