Expo 2005 Aichi, Japan — Schweizer Pavillon
Für den von der Gruppe ‘Panorama2000′ als Berg gestalteten Schweizer Pavillon der Weltausstellung Expo 2005 in Aichi entwickelte iart die mediale Inszenierung.
Die Gruppe ‘Panorama2000′, der auch Valentin Spiess angehörte, füllte den Schweizer Pavillon mit einem Berg, der oberflächlich gesehen alle Klischees bestätigte, im Inneren jedoch über Exponate aus unterschiedlichen Schweizer Institutionen tiefer in die Schweizer Kulturgeschichte, Umweltforschung und technologische Entwicklung einsteigen liess. In die Themenschwerpunkte ‘Swiss Myths’, ‘Vision’, ‘Risks and Caution’ und ‘Top of Science’ gegliedert, spiegelte die Ausstellung die Tradition und zugleich Zukunftsausrichtung der Schweiz wider.
Eine Besonderheit war der Audioguide in Form einer gebrauchten Schweizer Militärtaschenlampe mit neuer Elektronik, die den Besuchern Klänge, Geräusche oder Informationen zu den angeleuchteten Exponaten gab. Passend zum dreidimensionalen Bild des Bergs, war der Abstieg durch das Tal von Klängen der Schweizer Bergwelt begleitet. Im Pavillon war iart für die technische Leitung verantwortlich.
Projektbeschreibung zum Herunterladen
Expo 2005 Aichi, Japan — Schweizer Pavillon
Temporäre Ausstellung, Dauer: 25. März bis 25. September 2005Kunde
Präsenz Schweiz, Eidgenössisches Departement für auswärtige AngelegenheitenLeistungen iart
Medienkonzeption und -planung der multimedialen Installationen und des Guidesystems. Realisierung zusammen mit Kunstumsetzung GmbH Audioproduktion. Betrieb und Wartung vor OrtMedien
1000 Audioguides tegoro c100 (Custom Design Taschenlampen)
Atmosphärische Klanginstallation
Video-Installationen
ProjektionProjektpartner
Gruppe ‘Panorama2000′ (Ursula Freiburghaus, Claudia Müller, Julia Müller, Andreas Reuter, Dominique Salathé, Valentin Spiess, Juri Steiner, Monica Studer, Christoph van den Berg, Volker Trommersdorff, Pius Tschumi, Emanuel Tschumi), Konzeption
tegoro solutions ag, Technische Umsetzung und AufbauProjektdauer
1,5 JahreAusstellungsfläche
1300 m2

Die Schweizer Landschaft mit mit Geräuschen der Schweizer Bergwelt bespielt


Aufbau der Berglandschaft

Die originalen Schweizer Armeetaschenlampen dienten zum ferngesteuerten Einschalten des lokalen Ausstellungslichts sowie zur auditiven Übertragung von exponatbezogenen Informationen.

Im Innern des Bergs wurden rund 100 Exponate aus verschiedenen Schweizer Institutionen gezeigt.



